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BST Brandschutztechnik lädt zum Austausch von Fragen und Antworten unter den am Gegenstand Interessierten: Fachleute aus Feuer­wehren, Prüf­diensten, Planungs­büros, Installa­tions­unternehmen… eine ExpertInnenrunde.

Steigleitung "trocken"-Prüfprotokoll

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Wir haben in unseren Baumarkt eine ca 60 m lange Leitung,mit 2 B-Einspeisungen in der Nähe eines Oberflurhydranten und einem C-Anschluß am Ende der Leitung.
Im Prüfprotokoll steht unter anderem:
Ausgangsdruck an der Pumpe :17 bar
Fließdruck an der obersten Entnahmestelle:16 bar
Wasserlieferung an der obersten Entnahmestelle:300 l
Wir haben doch nur Erdgeschoß.
Wie ist das mit dem Druck zu verstehen der Hydrant hat doch nicht so hohen Druck?
Den Prüfer hab ich mich nicht fragen trauen,es wäre lieb,wenn Sie mich aufklären könnten.
danke und freundliche Grüße,Leffler
Gefragt 7, Dez 2015 von leffler (120 Punkte)

Eine Antwort

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- Genauer sollte es vielleicht heißen, an der ungünstigst gelegenen Entnahmestelle; das ist meist die am höchsten gelegene, aber in Ihrem Fall nicht, da es nur eine Ebene gibt; also auch keine "Steigleitung".
- 1 bar Druckverlust auf 60 m entspricht dem Schätzwert einer DN 80 Verrohrung mit DN 50 Anschlussventil, allerdings nicht bei 300 sondern bei 600 l/min; wie es meines Erachtens nach Gegenstand der Prüfung sein sollte: Laut TRVB128 darf eine Löschwasserleitung Trocken bei 600 l/min nirgends mehr als 7 bar Druck verlieren und Strecken dieser Länge müssen in DN 80 ausgeführt sein.
- Wenn keine Pumpe zwischengeschaltet war, dann lassen die Messwerte nur den Schluss zu, dass der Oberflurhydrant in der Tat permanent unter 17 bar Druck steht und wahrscheinlich mehr wenn nichts entnommen wird.
- Wenn aber eine Pumpe im Spiel war, dann muss dem nicht so sein…
Beantwortet 9, Dez 2015 von pch (340 Punkte)
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